Wappen Ortsgemeinde Hottenbach

Ortsgemeinde Hottenbach im Hunsrück

26.10.2019

Bericht zur letzten Gemeinderatssitzung vom 24.10.2019

VG-Bürgermeister Weber zu Gast.

Als hervorragend aufgestellt und gesund bezeichnete VG-Bürgermeister Weber die Ortsgemeinde Hottenbach. Das war das Fazit nach einer im Vorfeld der Gemeinderatssitzung durchgeführten Ortsbegehung. Realisierte Maßnahmen sowie Zukunftsprojekte wurden vorgestellt. Bürgermeister Weber konnte sich bereits einige Tage bevor beim Hottenbacher Maad von der Bereicherung des Dorflebens durch den neu entstandenen Dorfplatz mit Backes überzeugen. Vollständig wird die neue Mitte der Gemeinde nach dem geplanten Umbau des Gemeindehauses.

Auch die Dorfstruktur sei wichtig. Erwerbsmöglichkeiten, Gewerbe, Nahversorgung und bauliches Potential sind für ein gesundes Dorf genauso von Bedeutung wie ein reges Vereinsleben und Veranstaltungen.  Schließlich wohnen in Hottenbach 580 liebenswerte, bodenständige und rührige Menschen betonte Ortsbürgermeister Brusius.

Mit Blick auf die Fusion, sagte Weber, habe man das Ziel die guten Dinge aus beiden Verbandsgemeinden zu übernehmen. Im Vorgriff auf die kommende Fusion zum Jahreswechsel wachsen die beiden Verwaltungen bereits jetzt schon zusammen. Er warb aber auch um Verständnis für die Veränderungen.  Eine gute, offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit wünschte sich der VG-Bürgermeister mit der Ortsgemeinde, was sich auch schon durch einige Gespräche im Vorfeld andeuten ließ. Bürgermeister Brusius bedankte sich bei Herrn Weber für seinen Besuch an der Nahtstelle der beiden Verbandsgemeinden.

Zehn Gäste fanden sich zur Ratssitzung ein. Darunter auch die „Ehemaligen“: Ortsbürgermeister Kreischer und der langjährige Beigeordnete Rudi Röper. In der darauffolgenden Einwohnerfragestunde gab es aber „nur“ eine Frage aus den Reihen der Zuschauer. Wie ist der Sachstand bezüglich der Hottenbach Quellen? Brusius berichtete von einem Treffen mit dem Wassermeister vor wenigen Wochen. Die Ortsgemeinde strebt eine Übernahme der Quellen an, um mit dem Überlauf eine Brandreserve zu schaffen. Dies ist allerdings noch nicht entschieden, es bedarf weiterer Gespräche und Entscheidungen, um noch offene Fragen zu klären.

Gleich mehrere Anfragen bezüglich der Bushaltestellen und Buswartehäuschen gingen in den letzten Wochen hinsichtlich Verlegung und Absicherung beim Ortsvorstand ein. Dies veranlasste die Gemeinde eine Bestandsaufnahme der aktuellen Haltestellen zu machen. Bei einem Ortstermin Anfang November mit den beteiligten Behörden und Busunternehmen wird man die Situationen der Bushaltestellen am Sportplatz, am Gasthaus Dahlheimer und in der Rhaunener Straße unter die Lupe nehmen. Das Ziel ist die Verkehrssicherheit an den Haltestellen zu verbessern. Dies kann durch Lageveränderung, durch Barrieren, bauliche Veränderungen oder Geschwindigkeitsregelungen erreicht werden, waren die Vorschläge der Ratsmitglieder. In einem zweiten Schritt wird der Gemeinderat über die Notwendigkeit von Buswartehäuschen beraten und beschließen.

Bei der Festlegung der Brennholzpreise 2020 aus dem Gemeindewald hielt man sich grundsätzlich an die Empfehlungen von Revierleiter Conrad. Der Gemeinderat beschloss die Preise für Buche, Eiche (50 €), Birke (40 €), Meterholz (70 €) moderat anzuheben. Fichtenholz aus Käferholzeinschlag gibt die Gemeinde zum Preis von 10 € je Festmeter ab. Bedenkt man, dass dies einem Energiegehalt von ca. 150 Liter Heizöl entspricht, ist dies ein besonders attraktives Angebot. Die Gemeinde möchte hiermit den derzeit schwierigen Fichtenholzmarkt entlasten.

Die Veranstaltungstermine aller Vereine, der Ortsgemeinde sowie der Kirchengemeinde sollen als Veranstaltungskalender an alle Haushalte verteilt werden. Zusätzlich werden die Termine online auf die Homepage der Ortsgemeinde gestellt. Dies soll Terminüberschneidungen vermeiden und jeder Bürger hat so einen schnellen Überblick über die Aktivitäten und Veranstaltungen in Hottenbach.

Bürgermeister Brusius informierte zum Abschluss über den Sachstand bei verschiedenen Angelegenheiten. Zunächst bedankte er sich bei allen Helfern, Teilnehmern und Gästen des Hottenbacher Maads. Bezüglich Glasfaseranschlüsse in der Hauptstraße und anderen Bereichen, die nicht vom Ausbauplan der Firma Inexio (Baubeginn 2020) berücksichtigt werden, gibt es keine positiven Nachrichten zu vermelden. Auch wird es keine zweite Beratungsveranstaltung seitens Inexio geben. Inexio bietet aber Einzelgespräche an. Falls der Breitbandausbau weiter vorangetrieben wird, wird sich die Gemeinde hier auch über 2020 hinaus um weiteren Ausbau bemühen.  Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Mobilität der Zukunft. Die VG sucht daher ehrenamtliche Fahrer, die Fahrdienste mit einem neuen Elektroauto übernehmen möchten. Interessenten können sich bei Hans-Joachim Brusius melden. Selbst ist der Mann bzw. die Frau, Kinder und Jugendliche in Hottenbach: Sowohl die Elternschaft der Kita als auch die Jugendlichen vom Jugendraum wollen Malerarbeiten durchführen. Der Vorschlag, dass die Ortsgemeinde die Farben stellt und die Eltern/Kinder sowie die Jugendlichen die Malerarbeiten durchführen, wurde von allen begrüßt. Weiterhin berichtete Brusius, dass wie in den Vorjahren Schmuckreisig für Kleinmengen im Rahmen des Eigenbedarfs zur Verfügung steht.

Der Gemeinderat bedankt sich noch einmal ausdrücklich bei den Gästen und Zuhörern und hofft auch für die zukünftigen Gemeinderatssitzungen auf reges Interesse der Bürgerinnen und Bürger.