Wappen Ortsgemeinde Hottenbach

Ortsgemeinde Hottenbach im Hunsrück

05.12.2020

Backes ziert nun ein Abschlussstein

Der Backes auf dem neuen Dorfplatz ist ein echtes Schmuckstück.

Steinmetz Joscha Haseneier und das neue Sandsteinwappen.
Das neue Wappen ziert nun die Außenfassade des Häuschens, wo es sogar abends angestrahlt wird.

Steinmetz Joscha Haseneier und das neue Sandsteinwappen.

Steinmetz Joscha Haseneier und das neue Sandsteinwappen.
Das neue Wappen ziert nun die Außenfassade des Häuschens, wo es sogar abends angestrahlt wird.

Das neue Wappen ziert nun die Außenfassade des Häuschens, wo es sogar abends angestrahlt wird.

Steinmetz Joscha Haseneier und das neue Sandsteinwappen.
Das neue Wappen ziert nun die Außenfassade des Häuschens, wo es sogar abends angestrahlt wird.

Nicht nur, dass die Bürger hier in traditioneller Form Brot und andere leckere Backwaren herstellen können, das kleine Häuschen ist auch ein echter Hingucker geworden.

Nun hat das kleine Haus auch seinen Grundstein als Abschlussstein erhalten. Steinmetz Joscha Haseneier aus Rhaunen hat der Gemeinde ein handgearbeitetes Sandsteinwappen mit der Jahreszahl des Baubeginns geschenkt. Ein Einzelstück, mit hochwertiger traditioneller alter Handwerkstechnik allein mit Hammer und Meißel gefertigt.

Das neue Wappen ziert nun die Außenfassade des Häuschens, wo es sogar abends angestrahlt wird.

Als Joscha Haseneier den fertigen Sandstein präsentierte, war sehr schnell klar, dass das Wappen an der Außenwand befestigt werden sollte. Damit es entsprechend wirkt, hat Siegfried Purper auf Maß einen Stahlrahmen gefertigt, in dem der Stein jetzt eingelassen ist. Dazu hat Michael Wache die Befestigung in der Natursteinmauer hergestellt. Ortsbürgermeister Hans-Joachim Brusius dankte allen Beteiligten und ganz besonders Joscha Haseneier für sein hervorragendes Geschenk an die Ortsgemeinde.

Noch ein Blick zurück:

In Hottenbach gab es früher mehrere Backhäuser, die von Backesgemeinschaften betrieben wurden. Der Gedanke wieder einen Backes auf den Dorfplatz zu bringen wurde schon vor einigen Jahren geboren. Die Gemeinde übernahm einen funktionstüchtigen traditionellen Backofen im Nachbarort Mörschied. Dort wurde der Backofen Stein für Stein abgetragen und genauso an seinem neuen Standort wiederaufgebaut. Um drum herum noch so ein schmuckes Haus entstehen zu lassen, gab es viele fleißige Helfer, die sich über die gesamte Bauzeit ehrenamtlich engagierten.  „Allen Beteiligten gebührt zum Abschluss des Baus an dieser Stelle nochmal ein ganz besonderer Dank“, so Ortsbürgermeister Hans-Joachim Brusius beim Anbringen des Abschlusssteines. „Ohne dieses besondere Engagement gäbe es den Backes hier nicht“.

Zudem ist das Umfeld des Backes ist schöner Platz für Alt und Jung zum Verweilen, Maijen und natürlich um zu Backen. Wer gerne Bücher schmökern möchte, findet man auf der Rückseite des Häuschens sogar noch einen Tausch-Bücherschrank.

Bei einem ersten Backestag gab es selbstgebackenes Brot und leckeren Hefekuchen. Gerne hätte man auch in diesem Jahr einen Backestag dort gehabt, aber die Umstände infolge der Corona Pandemie haben es nicht erlaubt, so dass die Hoffnung auf einen Backestag im kommenden Jahr bleibt. Wer allerdings nicht so lange warten möchte, kann gegen eine kleine Gebühr den Backes für den eigenen Bedarf mieten und so sein Brot selber backen.