Wappen Ortsgemeinde Hottenbach

Ortsgemeinde Hottenbach im Hunsrück

28.03.2016

Bericht über Sitzung des Ortsgemeinderates vom 24.03.2016

Nicht immer liefert ein Blick auf die Tagesordnung eine verlässliche Einschätzung hinsichtlich der zeitlichen Ausdehnung der Sitzung. Dieses Mal war das anders. Die Sitzung war, wie erhofft, nach nur eineinhalb Stunden zu Ende.


Verbissschäden durch Wild verursachen erhebliche Kosten, stellen somit ein ständiges Ärgernis für Waldbesitzer und Jagdpächter dar. Durch Anlegung einer weiteren Wildäsungsfläche in seinem Revier möchte der Jagdpächter dieses Problem minimieren. Mit einem entsprechenden Antrag hatten sich die Ratsmitglieder beim ersten Tagesordnungspunkt auseinanderzusetzten. Vorausgegangen war ein Ortstermin Anfang März. Vertreter des Jagdpächters erläuterten in der Örtlichkeit den Ratsmitgliedern und dem Revierleiter ihre Pläne. Keine Einwände aus forstlicher Sicht, so die Stellungnahme von Revierleiter Hans-Jürgen Conrad. Auch seitens des Rates sah man keine Gründe das Vorhaben abzulehnen. Die Kosten für die Anlegung der Wildäsungsfläche trägt der Jagdpächter.


Mit Beschwerden von Anliegern der Rhaunener Straße hatte sich der Rat erneut zu beschäftigen. Immer wieder wird seitens der Anlieger moniert, dass ein erheblicher Teil der Fahrzeuge auf dieser Straße zu schnell unterwegs ist. Diese subjektive Wahrnehmung wurde durch eine Geschwindigkeitsmessung des Landesbetriebes Mobilität zwar nur bedingt bestätigt, es ist aber unbestritten, dass immer wieder Geschwindigkeitsübertretungen vorkommen. Nachbesserungen wie Fahrbahnverengungen die teilweise zusätzliche gefährliche Verkehrssituationen erzeugen, vorfahrtsregelnde Beschilderung und die Anbringung einer dauerstationären Geschwindigkeitsmessanlage vermochten bisher keine Abhilfe zu leisten. In einem Rückbau - wie von einem Anlieger gefordert - der vorhandenen Fahrbahnverengungen sehen weder die Vertreter des Landesbetriebes Mobilität, der Kreisverwaltung Birkenfeld, der Verbandsgemeinde Rhaunen sowie der Polizeiinspektion Idar-Oberstein einen erfolgversprechenden Lösungsansatz. Diese Einschätzung wird auch vom Ortsgemeinderat geteilt. Mehr Effizienz verspricht sich der Rat von einer Fahrbahnverschwenkung, alternativ einem Fahrbahnteiler, am Ortseingang aus Richtung Rhaunen. Der Rat hat beschlossen, dass diese Maßnahme als vordringlich ins Kreisstraßenausbauprogramm aufgenommen werden soll. Ein entsprechender Antrag soll daher gestellt werden.


Auf eine wechselvolle Vergangenheit blickt bereits jetzt das Gemeindehaus in Hottenbach zurück. Von der Ortsgemeinde Anfang der 60er Jahre gebaut, wechselte es Ender der 70er Jahre in den Besitz der Kirchengemeinde. In der vorletzten Sitzung beschloss der Gemeinderat den Förderantrag für die Errichtung eines Außenaufzuges zurückzuziehen. Wesentliche Begründung: Die Förderung wäre aufgrund der Eigentumsverhältnisse vergleichsweise gering ausgefallen. Erste Sondierungsgespräche mit der Kirchengemeinde haben stattgefunden. Zwischenzeitlich hat das Presbyterium signalisiert, dass es einer Rückübereignung offen gegenübersteht. Endgültige Stellungsnahmen des Verwaltungsamtes in Trier und des Landeskirchenamtes in Düsseldorf sind allerdings noch abzuwarten. Der Gemeinderat hat nun in seiner jüngsten Sitzung die Beauftragung eines Wertgutachtens beschlossen. Hierzu soll ein entsprechender Antrag bei der Kreisverwaltung, sie ist für den Gutachterausschuss des Kreises verantwortlich, gestellt werden.

 

Als Träger der Kindertagesstätte sieht sich die Gemeinde permanent herausgefordert deren Attraktivität zu verbessern. Erzieherinnenteam, Elternausschuss und Gemeindespitze arbeiten hier eng zusammen. So wurde jüngst entschieden, das Mittagessen in einer vom Gesetzgeber begrenzten Stückzahl selbst zu kochen. Es wird jetzt von der Hauswirtschaftskraft, sie war bisher für die Ausgabe des vom Caterer gelieferten Essens zuständig, in der vorhandenen neuen Küche frisch zubereitet. Die Zutaten werden im „Laden“ im Dorf gekauft, die Kosten konnten dadurch deutlich reduziert werden. Eine Abfrage des Elternwunsches bezüglich Öffnungszeiten der Kita hat jetzt ergeben, dass für eine der Kreisverwaltung zur Beantragung genügende Kinderzahl eine Ganztagsbetreuung gewünscht wird. Diesem Wunsch hat der Rat jetzt entsprochen, die Gemeinde wird eine Umwandlung in eine Ganztagseinrichtung bei der Kreisverwaltung beantragen. Danach bleibt die Kita zukünftig länger geöffnet und schließt erst um 16 Uhr. Die notwendige Erhöhung des Personalschlüssels wird die Gemeinde rund 4000 Euro jährlich Kosten.


Stumm-Orgel-Weg und Stumm-Eisenhütten-Weg tangieren die Gemarkung Hottenbach. In der Februarsitzung hatte der Rat eine Verbindung zwischen beiden Wanderwegen angeregt. Die Beschilderung ist realisiert, damit ist die Anbindung des Ortes an die beiden Wege deutlich verbessert.

Termine

Do, 13. Dez. 2018 (19:30)

Sitzung Gemeinderat

Sa, 12. Jan. 2019 (15:30)

Kirweägel: Winterzauber 2019

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